09.07.17 – Hagelgewitter bei Ulm

Für den 09.07. sahen die Modelle eine nette Gewitterlage im Südwesten. Wo genau die kräftigsten Entwicklungen stattfinden würden, konnte man aufgrund der teilweise extrem abweichenden Berechnungen nicht wirklich herauslesen. Wir beobachteten am frühen Nachmittag zunächst die Erstauslöse im Schwarzwald-Lee bei Rottweil/Horb a. N., diese Gewitter waren jedoch leider nur für kurze Zeit organisiert und diskret. Wir fuhren noch etwas mit den eher schwächelnden Zellen in Richtung NO mit, entschieden uns dann aber für einen Sprung über die Alb hinweg nach Ulm. Tatsächlich kam es während der Fahrt zur Bildung einer kräftigen Gewitterzelle im LK Sigmaringen an der Donau. Diese zog mit ONO Kurz genau in die von uns angepeilte Region. Etwas südlich von Ulm positionierten wir uns schließlich auf freiem Feld und konnten den Aufzug wunderbar beobachten. Dass es sich bei der Zelle um ein gröberes Kaliber handeln würde, könnte man bereits recht früh anhand der Optik erahnen:


 

Als die gründlich schimmernde Zelle dann fast über unseren Köpfen war, versuchten wir uns via A8 wieder etwas vor das Gewitter zu setzen. Wir mussten dabei aber über eine längere Zeit (fast bis Augsburg) in dichtem Hagelschlag/Starkregen und heftigem Wind fahren. Ein schnelles Vorankommen war kaum möglich und so reichte es nördlich von Augsburg nur noch für ein paar kurze Bilder, da sich unsere anfangs diskrete Zelle in der Zwischenzeit in eine große und vom cold-pool deutlich beschleunigte Gewitterlinie gemausert hatte:

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