06.06.15 – Gewitter Alb/Donau

Nachdem wir am frühen Samstagmorgen, 06.06. aus Belgien zurück kamen, ging es nach nur wenigen Stunden Schlaf direkt weiter in Punkto Gewitter. Dieses Mal jedoch mussten wir mit Abstand nicht so weit fahren. Die beste Chance auf Gewitter bestand auf der Alb sowie in Richtung Allgäu/Oberschwaben. Energie war zwar ausreichend vorhanden, die Dynamik war jedoch erneut nicht wirklich prickelnd. Umso erfreuter waren wir, als wir am Nachmittag eine verhältnismäßig gut organisierte und fotogene Gewitterzelle auf der südlichen Alb abfangen konnten. Allerdings war auch diese Entwicklung mit ca. einer Stunde nicht wirklich langlebig:

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Danach war erst einmal Warten angesagt. Wir rechneten mit einer zweiten Welle an Gewittern am Abend aus den Alpen heraus und mussten daher nun die Zeit totschlagen. Also ging es schnurstracks in den nächsten Biergarten.
Kurz vor Sonnenuntergang postierten wir uns an der Donau und konnten ein gigantisches Lichtspiel der Sonne mit den sich bildenden Gewitterzellen an den Voralpen genießen. Dadurch, dass auf der Alb noch einige Cu-con unterwegs waren, welche die rot glühende Sonne partiell verdeckten, sah es beinahe so aus, als ob gerichtete Scheinwerfer in Richtung Alpen leuchten würden (-> wie mit dem Lineal gezogene Linien):

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Es bildete sich wie von uns erwartet im weiteren Verlauf dann eine vollständig geschlossene Gewitterlinie mit beeindruckenden Ausmaßen. Der Entwicklung wohnten wir erst einmal an unserem wunderbaren Standort bei:

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Als die Linie unseren Standort erreichte, fuhren wir weiter nach Norden und konnten uns mitten auf der Alb dann wieder so weit vor die Linie setzen, dass wir die nun schön ausgeprägte und mehrstöckige shelf-cloud fotografieren konnten. Die Blitzaktivität war inzwischen – wie typisch für derartige Linien – sehr hoch.

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Wir fuhren dann noch eine ganze Weile mit der Linie mit. Durch den „Abstieg“ von der Alb wurde das Ganze aber zunehmend unansehnlich und strukturlos. Nahe des Flughafens STR genossen wir dann noch die vorüberziehenden Überreste samt einigen saftigen Naheinschlägen.
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