Rückblick: 28.07.2013 – Rekord-Hagelunwetter im Südwesten

Der Nachmittag des 28.07.2013 veränderte wohl das Leben vieler Menschen entlang des Albtraufs nachhaltig. An diesem Tag wütete das bisher teuerste dokumentierte Hagelunwetter Deutschlands im Südwesten. Von Rottweil bis Aalen hinerlies die gewaötige Superzelle dabei eine teilweise über 10 km breite Schneise der Verwüstung. Die Kombination aus Großhagel (bis ca 7 cm Durchmesser) und starkem Wind zerstörte fast alles, was der Gewitterzelle im Weg stand: Autos, Scheiben, Dächer, Solaranlagen, Hausfassaden, Vegetation…
Der Schaden beträgt deutlich über 2 Mrd. Euro und die Nachwirkungen sind auch ein Jahr später noch deutlich spürbar. Die Sensibilität der Bevölkerung entlang des Albtraufs für das Wetter ist massiv gestiegen. Speziell Gewitter verursachen häufig geradezu panisches Verhalten. Der 28.07. sorgte mit den emotionalen Nachwehen auch dafür, dass die Gründung eines Hagelabwehrvereins im LK Reutlingen trotz der gegebenen Bedenklichkeit Erfolg hatte. In Zukunft, so zumindest der Plan, sollen Hagelunwetter durch die sog. Hagelfliegerei verhindert werden (s. Hagelabwehr). Auch die Reperaturarbeiten an Dächern, Fassaden und Autos läuft teilweise noch immer.
Meinen ausführlichen Bildbericht zur Superzelle damals gibt es 

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